Schuljahr 2017/18

Bei der Ortsbeiratssitzung am 07.08.2017 in Nordshausen wird die schwierige Situation in der Mensa erörtert (große Lautstärke, wenig Platz). Die Stadt sieht dieses Problem jedoch nicht.

Mit der Ferienkonferenz am 11.08.2017 startet das neue Schuljahr mit der intensiven Planung unseres Jubiläums zum 50-jährigen Bestehen der Schule am 01.09.2017. Frau Fajgel stellt ihr Projekt „Flashmob“ vor, welches sie mit allen Kindern zum Schulfest aufführen wird. Die Proben starten mit drei weiteren Tänzerinnen ab der ersten Schulwoche.

Als neue Mitarbeiterin im Bundesfreiwilligendienst arbeitet Nina Rustler an der Schule, als Jahrespraktikant unterstützt Julian Pinckernelle vor allem im Ganztag und in der Klasse 2b.

Drei erste Klasse können gebildet werden: 1a: Frau Malik, 1b: Frau Goldbach, 1c: Frau Schaumburg. Das Konzept der inklusiven Vorklasse wird auch in diesem Jahr umgesetzt, wobei in den Klassen jedoch 24 Kinder beschult werden. Durch mehrere Zuzüge steigt die Zahl bis zu den Herbstferien teilweise auf 26 Kinder, so dass die Vorklassenkinder in diesem Jahr eher – jedoch noch zielgleich – im Vorklassenraum von Frau Härtel-Klopprogge beschult werden. Da diese Kinder zum großen Teil nicht mit den vor den Sommerferien zugewiesenen Vorklassenkindern übereinstimmen, wird die Durchführung des Konzepts positiv bestätigt.

Die Verkehrserziehung für die vierten Klassen findet in diesem Jahr zum ersten Mal im Block innerhalb einer Woche statt. Diese Umstrukturierung stößt allgemein auf Zustimmung.

Die Eröffnung des Schulfestes findet bei strahlendem Sonnenschein am 01. September 2017 auf dem Schulhof statt. Anschließend werden viele Spiele und Aktionen in den Klassen sowie draußen angeboten und es gibt vielfältige kulinarische Angebote. Das Fest findet sehr viel Anklang.
Am folgenden Tag beteiligt sich unsere Schule beim Stadtteilfest Nordshausen mit einigen Liedern.

Die Situation im Ganztag wird zunehmend schwieriger: Durch die vielen Kinder leidet die pädagogische Arbeit. Um zu erfahren, wie umliegende Schulen diesem Problem begegnen, hospitieren von September bis November hospitieren alle Lehrkräfte und die Hortmitarbeiter in verschiedenen Ganztagsschulen. Die erste Auswertung im November bei einer gemeinsamen Konferenz ist nicht zufriedenstellend. Deshalb wird für Februar ein pädagogischer Tag zum gleichen Thema geplant.

Zu den Herbstferien beginnt für Frau Brandt (früher: Hofmann) der Mutterschutz. Dadurch rückt Herr Klessen als Personalratsmitglied nach.
Bald darauf scheidet auch Frau Krasinski, die nochmals für ein Jahr zu unserer Schule abgeordnet ist, aufgrund eines Beschäftigungsverbotes zum Schutz ihres ungeborenen Kindes aus. Da unsere LiV, Frau Kolter, wenige Tage später ihre Examensprüfung besonders erfolgreich ablegt und an unserer Schule bleiben möchte, übernimmt sie die Klassenführung der Klasse 2d.

Das neue Programm PPB (Personalplanungs- und Steuerungshilfe) hält intensiv Einzug in die Schulen. Die Eingabe von Lehraufträgen und Abordnungen ist seit September Aufgabe der Schulleitung, im Januar kommt die Budjetplanung dazu. Als Vorteil wird die gleichzeitig mögliche Einsicht von HKM, SSA und Schule in die schulischen Daten genannt, der Nachteil besteht jedoch für die Schulleitungen darin, dass man sich durch Fortbildungen in die zusätzliche Aufgabe einarbeiten muss.

Im November beginnt für Frau Elbel der Vorbereitungsdienst an unserer Schule (Mentorinnen: Frau Krösche- Deutsch, Frau Roscher und Frau Kolter – Religion).

Als Schulelternberat scheidet nach mehreren Jahren Herr Deisel aus. Neuer Schulelternbeirat wird Herr Maschner (2c), als Stellvertreterin wird Frau Sahin (4a) gewählt.

Die Begehung durch das Gesundheitsamt im November (Frau Schwarz) zeigt keine größeren Mängel auf.

Wie in den Vorjahren wirkt die Schule wieder an den Adventsmärkten der Stadtteile mit: Samstag vor dem 1. Advent: Klassen 1a und 1b singen in der Thomaskirche zur Eröffnung, Samstag vor dem 2. Advent: Klasse 1c (unterstützt von der Patenklasse 4c) singen vor der Klosterkirche und Schmücken den Baum. Am Stand werden Plätzchen und gebastelte Schneemänner verkauft. Die „Reste“ finden zum halben Preis wieder schnell Abnehmer in der folgenden Woche beim Pausenverkauf durch die Klasse 4c.

Am 22.12.2017 beginnen nach der 3. Stunde die Weihnachtsferien, die dieses Mal drei Wochen dauern (bis 15.01.2018).

Zum 01.02.2018 werden der Schule 14,2 Stunden zugewiesen, die von einem Sozialarbeiter oder einer Erzieherin durchgeführt werden sollen, um die Lehrkräfte bei Kindern mit Auffälligkeiten im sozial-emotionalen Bereich zu unterstützen. (Die Stundenzahl richtet sich nach der Schülerzahl und der Anzahl der gestellten BFZ-Anträge zum 01.11.2017.) Leider bewirbt sich auf die Ausschreibung nur eine Sozialpädagogin, die ihre Bewerbung bald zurückzieht, da sie Einkommenseinbußen hinnehmen müsste. Eine erneute Ausschreibung erfolgt zum Sommer – dieses Mal als ¾ Stelle, da wir die Stundenanzahl aus unserem zugewiesenen Etat erweitert haben. Ob von den 9 Bewerbern eine bzw. einer die Stelle bekommt, entscheidet sich nach den Sommerferien.

Herr Klessen gibt sein Amt als IT-Zuständiger ab. Es wird schwierig, einen Nachfolger zu finden. Schließlich erklärt sich Frau Hesse in Zusammenarbeit mit Herrn Dieckmann dazu bereit.

Im Februar findet unter der Moderation von Herrn Krüger unser Pädagogischer Tag zum Thema „Rhythmisierung“ statt, den der Moderator gemeinsam mit der Steuergruppe vorbereitet hat. Es zeigt sich, dass das Kollegium Veränderungen durchaus positiv gegenüber steht. Doch müssen diese vorher wohl durchdacht und ausgiebig diskutiert sein. Einige Wochen später werden weitere Schulentwicklungsgruppen gegründet, die die Übungs- und Vertiefungszeiten sowohl von der zeitlichen Struktur als auch inhaltlich planen.

Im März und April beteiligen sich die Zweitklässler wieder an den Umweltaktionen im Stadtteil.

Nach den Osterferien werden die Pläne der Stadt Kassel, den Ganztag an allen 5 Wochentagen kostenfrei anzubieten, konkreter. Die Entscheidung fällt in der letzten Schulwoche vor den Sommerferien. Lediglich das Mittagessen muss noch bezahlt werden (63€/Monat). Wir rechnen damit, dass dann alle 270 Kinder, die jetzt von Dienstag bis Donnerstag angemeldet sind, dann auch den Montag und den Freitag in Anspruch nehmen. Die Steuergruppe erarbeitet ein Übergangskonzept, das im Schuljahr 2018/19 gelten soll. Danach können die Konferenzen erst um
15 Uhr beginnen (bis 17 Uhr, 14-tägig). Für die Mittagszeit ist eine engere Zusammenarbeit von Hort und Schule geplant.

Im April tagen die Ortsbeiräte Oberzwehren und Nordshausen in der Schule, weil ein Hauptpunkt die Umsetzung des Schulwegprojekts darstellt. Konkrete Beschlüsse werden kaum gefasst.

Die Schulweg-AG hat inzwischen 3 Mülleimer bemalt und aufgehängt, die großen Anklang finden. An die Eltern, die ihre Kinder direkt bis zur Schule mit dem Auto bringen, werden in einer morgendlichen Aktion Karten verteilt. Die Eltern zeigen wenig Einsicht.

Eine Woche später wird das von einer Arbeitsgruppe erstellte Büchereikonzept zum Aufbau einer neuen Schülerbücherei im Klassentrakt im Rotary-Club vorgestellt. Die Clubmitglieder sind uns sehr wohlgesonnen und spenden kurze Zeit später 5000€.

Frau Friedrichs wird nach den Osterferien an unsere Schule abgeordnet, da ein starker Unterhang besteht. Die Lehrkraft soll zu den Sommerfreien an unsere Schule versetzt werden.

Der Probeschultag findet mit guter Unterstützung der umliegenden Kitas und des BFZ wie gewohnt im April statt.

Nun keimt auch das Geruchsproblem im Klassentrakt wieder verstärkt auf. Elternbeiräte wenden sich an den Stadtelternbeirat, der unterstützen will. Gleichzeitig verfasst das Kollegium einen Brief, in dem die Problematik dargestellt wird. Der Brief wird’s an verschiedenen Gremien (Ortsbeiräte, Stadt Kassel, Schulamt, …) geleitet. Das verordnete Putzmittelkonzentrat verursacht gesundheitliche Probleme beim Reinigungspersonal. Für die Sommerferien wird uns ein Auswechseln des Fußbodens im Gruppenraum von der Stadt bei einer Konferenz zugesagt.

Unseren Erweiterungsantrag für die Mensazeiten lehnt die Stadt erst einmal wieder ab. Auch unser Antrag für einen Erweiterungsbau ist erfolglos. Damit könnten wir frühestens in 5 Jahren rechnen.

Im Mai schreiben die 3 Klassen die Lernstandsarbeiten. Anschließend finden für alle Schüler die Leseprojekttage statt. Die Klasse 4d beteiligt sich an einem Medienprojekt mit dem Offenen Kanal, dreht einen informativen Schulfilm und gewinnt für den besten Zeitungsartikel den ersten Preis.

Die Schreibwerkstatt (AWO Lichtblicke) endet Mitte Mai wieder mit einer Urkundenvergabe, bei der die Kinder ihre Arbeiten präsentieren (Thema: Essen, Leitung: Frau Krah).
Weiterhin finden die Waldschultage statt.

Anfang Juni fahren die Klassen 3c und 4a gemeinsam 3 Tage zum Talhof in Edersee-Wellen.
Beim Nachbarschaftsfest tritt die Hip-Hop-AG unter Anleitung von Frau Althoff erfolgreich auf.

Mitte Juni steht fest, dass es 3 erste Klassen geben wird. Die Klassenzusammensetzung wird den Eltern beim Informationselternabend bekannt gegeben.

Bei der Verabschiedung der 4 vierten Klassen gibt es immer wieder Schauern, so dass drei Anläufe erforderlich sind, um die Verabschiedung – mit leicht geändertem Programm – durchzuführen. Die Kinder verabschieden sich wieder mit einem Lied und dem Tanz, zusätzlich flöten Kinder aus der Flöten-AG drei Stücke und alle 4 zweiten Klassen führen passend zu jeweils einem Jahreszeiten-Gedicht, dass sie unter Anleitung von Frau Fajgel choreografisch umgesetzt haben, nacheinander einen sehr schönen Tanz auf. Gleichzeitig werden an diesem Tag unsere drei Lehrkräfte Frau Linke-Hasselhorn, Frau Althoff und Herr Klessen verabschiedet, die auf eigenen Wunsch zum Sommer versetzt werden.

Die Ferien beginnen am 22.06.2018.