Schuljahr 2020/21

Während der letzten beiden Sommerferienwochen findet jeweils von Montag bis Donnerstag (9 bis 13.30 Uhr)  die „Ferienakademie“ statt. Das Kultusministerium  lässt die Schulleitung  fünf Gruppen bilden, die auch noch von Kindern aus der DVS, dem Schenkelsberg und der Heidewegschule besucht werden.  Geleitet werden diese Gruppen von Lehrkräften, Studenten oder LiVs, die sich dafür zur Verfügung gestellt haben und von unserer Schulleitung aus einer langen Liste ausgewählt wurden. Die Lehrkräfte der angemeldeten Kinder haben Materialien zusammengestellt und in der Schule deponiert Die Honorarkräfte arbeiten gut und alles läuft zufriedenstellend.
In der Ferienkonferenz, die wegen der weiterhin geltenden Abstandsregeln in der Mensa stattfindet, stellt sich Frau Glake als neue Bufdi (Mitarbeiterin im Bundesfreiwilligendienst) vor. Weiterhin wird Isabella Schulz als Abordnung der Alexander Schmorell Schule mit einer halben Stelle begrüßt.
Caro Holy, die ihre Weiterbildung als Förderschullehrkraft sehr erfolgreich beendet hat, arbeitet nun mit voller Stelle als BFZ-Kollegin an unserer Schule. Die restlichen Stunden unterstützt uns  Marcel Stryi  (3 Tage/Woche). 

Zum zweiten Mal erhält die Schule auch eine französische Austauschlehrerin für 4 Stunden/Woche. Unterstützt wird sie von Frau Armbrust.
Inzwischen arbeiten vier Ehrenamtliche als Lesementoren an unserer Schule. Sie lesen jeweils mit einem oder zwei Kindern 1x pro Woche, so dass die Kinder eine gute individuelle Unterstützung erhalten.
Der Stundenplan wird relativ „normal“ gesteckt. Die Schwimmbäder sind geschlossen.
Am Einschulungstag werden 68 Erstklässler in drei Etappen auf dem Bolzplatz an unserer Schule begrüßt. (Zuvor gab es für sie von Pfarrer Himmelmann in der Klosterkirche einen kleinen Gottesdienst – pro Einschulungskind ein Erwachsener). Da die Einschulung bei uns draußen stattfindet, können sich die Eltern und andere Verwandte mit Masken um den Bolzplatz versammeln.
Die Patenklassen haben eine kleine Vorführung eingeübt und Eltern übernehmen draußen ein kleines Catering. So wird es Pandemiegerecht trotzdem noch eine schöne Veranstaltung für alle.
Die 13 Vorklassenkinder werden am kommenden Tag auf dem Schulhof begrüßt.
Alle Klassen haben wieder einen Tandempartner aus dem Hort, mit dem wöchentlich kooperiert wird und die Klasse im Lernband (täglich 5. Stunde) unterstützt. Die Klassen werden geleitet von Frau Rode (1a) Tandempartner Herr Stein, Frau Kurzawa (1b) Tandempartnerin Frau Kunert und Frau Krösche (1c) Tandempartnerin Frau Saft. Frau Fichte unterstützt die Vorklassenleiterin Frau Härtel-Klopprogge. Die meisten Kinder sind im Ganztag- oder Hort angemeldet, so dass das Betreuungsangebot weiterhin umfangreich angenommen wird (bis zu 260 Kinder täglich).
Die ersten Klassen und die Vorklasse kommen während des Schuljahres wieder insgesamt 4 Mal in den Genuss eines „Märchentheaters“ mit Frau Schauer. Auch für die zweiten Klassen führt Frau Schauer kurz vor den Weihnachtsferien und vor den Sommerferien noch einmal ein Märchen auf.
Als Pakt-Schule erhalten alle Jahrgänge pro Halbjahr eigentlich wieder eine Vorführung des Spielraumtheaters, das von Herrn Becker organisiert. Da die Gymnastikhalle jedoch bald schon nicht mehr benutzt werden darf (erhöhte Ansteckungsgefahr?), fallen diese Aktionen leider erst einmal aus.  
Mitte September beginnt Herr Homburg seinen Dienst als ABM-Maßnahme und unterstützt uns auf verschiedenen Gebieten.
Mitte September findet auf dem Bolzplatz ein Sportfest statt, das von Frau Keim und Frau Armbrust erfolgreich vorbereitet wurde. 
Ende September wird im kleinen Rahmen endlich die neue Schülerbücherei eröffnet. Frau Hesse hält die Eröffnungsrede und kümmert sich um die Presse.

Die Infoabende für die weiterführenden Schulen finden für jede Klasse getrennt und mit Unterstützung der Vertretungen aus GAZ und WG in der Mensa statt. Sie sind gut besucht. Eine Woche später wird die Durchführung von Infoabenden wegen steigender Infektionszahlen vom Schulamt untersagt.
Ende Oktober erkrankt eine Kollegin an Covid 19, was die Quarantäne von 3 Klassen und 4 weiteren Lehrkräften zur Folge hat. Die Abstimmungen mit dem Gesundheitsamt werden nun zur Routine. 
Immer wieder erhalten nun Grundschulkinder ein „Begehungsverbot“, weil ältere Geschwister oder Eltern erkrankt sind. Da die Grundschulkinder sehr selten getestet werden (sie weisen höchstens geringe Symptome auf wie Hals- oder Bauchschmerzen), ist man lange der Meinung, dass jüngere Kinder relativ immun sind. Kurz vor den Weihnachtsferien wird zufällig ein Kind aus der Klasse, die wegen ihrer positiv getesteten Klassenlehrerin gerade in Quarantäne ist, getestet, und ist positiv. Man kann also davon ausgehen, dass viele Grundschulkinder das Virus in sich tragen.

Anfang November wird nochmals ein neuer Stundenplan mit versetzten Pausen erstellt.  Jeder Jahrgang hat draußen jeweils nur noch 15 Minuten Pause, die restliche Pause wird drinnen verbracht (frühstücken, spielen, …). Die Pausen draußen werden von den Fachlehrkräften, die nun kaum noch in den Klassen eingesetzt sind, beaufsichtigt. Die Klassenlehrkräfte unterrichten alle Stunden, die ihnen zur Verfügung stehen, nur noch in der eigenen Klasse. Somit werden mehrere Fächer fachfremd erteilt. 
Drei Tage vor Beginn der Weihnachtsferien wird aufgrund weiter stark steigender Infektionszahlen und immer stärkerer Auslastung der Intensivbetten in den Krankenhäusern bundesweit nochmals ein Lockdown verhängt. Die Kinder haben keine Präsenzpflicht mehr in Schule und Kita. In Hessen beschließt der Ministerpräsident, dass weiterhin die Kinder zur Schule kommen können, deren Eltern  ein Betreuungsproblem haben bzw. die dies möchten. Somit findet bis zu den Weihnachtsferien Unterricht in fast allen Klassen mit 4 bis 7 Kindern statt (2 Klassen sind zu Hause). Die anderen Kinder werden mit Unterrichtsmaterial versorgt.
Den Elternbeiräten ist es ein großes Anliegen, dass die Lehrkräfte jedes Kind digital erreichen können. Bis die Lehrkräfte einen Dienst-Laptop erhalten, wird es aber noch einige Zeit dauern. Weiterhin verfügt die Schule nicht über WLAN. Zumindest hat die Schule im Herbst 77 Laptops  für Schülerinnen und Schüler erhalten. Die Abholung durch die Eltern mit Vertragsunterzeichnung läuft zunächst etwas schleppend an, wird aber im Dezember intensiver genutzt.
Für weitere Diskussionen sorgt auch die Anschaffung von Luftfiltern, die das Querlüften bei sehr kalten Temperaturen reduzieren könnten oder insgesamt in den Klassen für mehr Sicherheit sorgen könnten.  Dies wird jedoch von der Stadt als Schulträger untersagt, da diese Geräte in falsche Sicherheit wiegen würden und vielleicht sogar schädlich seien. Was jede Schule von der Stadt stattdessen bekommt, ist ein CO2 Messgerät für die gesamte Schule.  
Auch nach den Weihnachtsferien wird der Präsenzunterricht weiter ausgesetzt und es findet die Notbetreuung statt. Einerseits können die Eltern die Notbetreuung für ihr Kind beantragen, andererseits möchten aber auch mehrere Lehrkräfte, dass das Kind die Notbetreuung besucht, um zumindest einen kleinen Lernerfolg sicher zu stellen. So nehmen bis 21. Februar immer mehr Kinder an der Notbetreuung teil. In einigen Klassen sind fast alle Schülerinnen und Schüler in der Schule. Die anderen Kinder werden weiterhin im Distanzunterricht beschult, was für die Lehrkräfte eine Doppelbelastung darstellt.
Zum Halbjahreswechsel wird unser Kollege Herr Schuchardt pensioniert und die Schule erhält eine neue Stellenzuweisung: Frau Sabine Moor.
Ab 22.02.2021 findet Wechselunterricht statt. Jeweils die Hälfte der Klasse kommt an 2 bzw. 3 Tagen zur Schule und hat jeweils bis 12.45 Uhr bzw. 13.30 Uhr Unterricht (hauptsächlich Deutsch, Mathematik, Sachunterricht und Englisch).  An den anderen Tagen sind die Schülerinnen und Schüler im Distanzunterricht und können die Notbetreuung besuchen, die von Ganztags- und Hortpersonal bzw. von den Fachlehrkräften durchgeführt wird.
Im Gegensatz zu vorher ist dies ein deutlicher Vorteil: Alle Kinder sind wieder regelmäßig in der Schule und die Lehrkraft weiß, was das Kind lernt. Nachteil ist natürlich weiterhin die Infektionsgefahr.
Anfang März werden alle Erwachsenen in der Schule, die dies möchten, geimpft. Die zweite Impfung soll im Mai erfolgen. Weiterhin lassen sich mehrere Lehrkräfte einmal pro Woche in einer Arztpraxis in Nordshausen testen. Glücklicherweise gibt es keinen weiteren positiven Fall.
Der Förderverein unterstützt während der Pandemie wieder sehr. Kindermasken werden in größeren Mengen gekauft und für die Mensa werden Trennwände (Spuckschutz-Wände) angeschafft, damit die Klassen eines Jahrgangs voneinander getrennt sind. (Die Jahrgänge haben sowieso verschiedene Essenszeiten.)
Die Stadt Kassel liefert zwei Fieberthermometer, einen Desinfektionsspender, Masken und einen Spuckschutz für das Elternsprechzimmer. Später erhält jede Klasse ein CO2-Messgerät. Vom Schulamt (Land Hessen) erhalten wir ausreichend FFP2-Masken für die Erwachsenen und Desinfektionsmittel.
Der Wechselunterricht wird bis zu den Osterferien fortgeführt (01.04.2021).
Die Schule erhält nun über das Schulamt zwei Mal ca. 1300 Antigen-Selbsttests, mit denen sich alle Kinder und Erwachsene ab sofort zwei Mal wöchentlich selbst testen sollen. Wenn Eltern den Selbsttest ablehnen, darf ihr Kind das Schulgelände nicht betreten und bleibt im Distanzunterricht. Ca. 30 Kinder werden abgemeldet.
Mit den anderen wird der Test in Gruppen und mit Unterstützung des DRK einmal gemeinsam in der Mensa durchgeführt. Erst wird ein kindgerechter Film gezeigt und anschließend die Handhabung in kleinen Schritten nochmals erklärt und durchgeführt. Die Kinder erledigen den Selbsttest sehr gut.
Nach den Osterferien gibt es noch eine Woche Wechselunterricht, bevor aufgrund der hohen Inzidenzzahlen wieder auf Distanzunterricht mit Notbetreuung übergegangen wird.
Ab 21. Mai beginnt der Wechselunterricht und am 02.06.2021 der eingeschränkte Regelunterricht (alle Kinder kommen wieder täglich).  Eine Woche später darf auch das Schwimmbad wieder genutzt werden.
Ende Juni entfällt die Maskenpflicht im Freien und in der Klasse, sobald die Kinder sitzen. Auf den Wegen besteht jedoch weiterhin die Pflicht zum Tragen einer MNB.
Am 15. Juni werden unsere 66  Viertklässler wieder im großen Rahmen auf dem Schulhof feierlich verabschiedet. Weiterhin verlassen uns leider unsere „Bufdi-Kraft“ Sophie Glake sowie die beiden Praktikanten der FOS Fatma und Viko. Isabella Schulz, die eine Abordnung an unsere Schule hatte, kehrt wieder an ihre Stammschule zurück, Frau Goldbach wird im kommenden Schuljahr mit vollem Stundenumfang im Modellversuch Praxissemester an der Universität Kassel arbeiten und Elke Pohlemann geht in Pension. Sie verabschiedet sich am letzten Schultag, den 16.07.2021, mit einer Feier in der Mensa. Neue Schulleiterin wird zum 01.08.2021 die Konrektorin Birgit Hesse.
In den letzten beiden Ferienwochen findet an der Schule das Lerncamp statt, das vom HKM finanziert, aber von der Schule organisiert wird. Fast 70 Kinder nehmen daran teil. Zusätzlich gibt es noch das Förderangebot „Bildungsbrücken“ der ev. Jugend Nordshausen, das auch von mehreren Kindern erfolgreich besucht wird.